Wo ist Helmut? Das werden sich bestimmt einige im Juni fragen. Helmut ist nämlich ein beliebter Kollege und ein kreativer Entwickler, dem wir unter anderem das Tool für unser Kickerturnier zu verdanken haben. Bald verlässt er uns. Aber keine Angst – nur für eine Weile. Die Antwort auf die Eingangsfrage geben wir deshalb jetzt schon, damit die Überraschung später nicht zu groß wird.

Helmut und seine Freundin Sophia hat das Reisefieber gepackt. All Inclusive Pauschalurlaube mit Animationsprogramm und Großgruppen-Sightseeing waren noch nie ihr Ding, mit dem Bulli durchs Land zu fahren und Abenteuer zu suchen allerdings schon eher. Das haben sie aber schon gemacht und deswegen ist es jetzt Zeit für das nächste Abenteuerlevel: mit dem Fahrrad um die halbe Welt.

Abgefahren? Allerdings. Wir mussten deshalb mal bei den beiden nachhaken …

Mit dem Rad reisen – wie seid Ihr auf die Idee gekommen und was ist Eure Motivation?

Reisen wollten wir sowieso, das stand schon fest. Nachdem wir bisher immer mit unserem Bully gut gefahren sind, sollte dieser auch erst unser Reisebegleiter werden. Allerdings ist es bei vielen Ländern gar nicht so einfach mit einem motorisierten Gefährten einzureisen. Und dann hatten wir diese Couchsurfer, auf dem Fahrrad, aus Amsterdam und es ist um uns Geschehen. Nur zu Fuß kann man den Menschen und der Natur näher kommen, aber das ist dann doch ein bisschen langsam. Reisen mit eigener Körperkraft und hoffentlich auch viel Durchhaltevermögen, klingt doch sehr verlockend.

Keep it short: Eurer Vorhaben in 3 Sätzen.

Für euch machen wir es in einem: Helmut und Sophia fahren mit dem Fahrrad nach Südostasien.

Welche Meilensteine habt ihr schon erreicht?

Wir haben unsere Fahrräder (unter Anleitung) selbst zusammengebaut und sind schon stolze 90km gefahren. In nur drei Tagen! Und wir haben eigentlich auch schon fast alles so gut wie zusammen. Also von uns aus kann es losgehen.

Ihr steckt mitten in der Vorbereitung: Was war der schönste / lustigste / nervenaufreibendste oder unvergesslichste Moment bisher?

Der Schönste: Also bisher definitiv unsere erste Abschiedsparty.
Der Lustigste: Die Reaktion der Menschen, denen wir erzählen was wir vorhaben.
Das Nervenaufreibenste: Das erste Laufrad montieren – Einrad fahren ist immerhin besser als laufen.
Das Unvergesslichste: Die Speichen ins Laufrad einzuspeichen und dabei zu lernen, dass es “Laufrad” und “einspeichen” heißt.

Für einen schönen Zusammenschnitt ihrer Trecking Bikes Bastelsession schaut doch hier mal rein:

Wie sehen Eure nächsten Schritte aus?

Wohnung aufgeben, Abschied nehmen und los machen.

Was fehlt Euch noch zum Glück bzw. was steht noch auf Eurem Wunschzettel?

Sonnenschein, Rückenwind, Bergabfahrten, gute Straßen, nette Menschen mit Duschen und nicht zu viel Sonnenschein.

Kann man Eure Tour irgendwo im Netz verfolgen?

Ja, natürlich. Eine Domain haben wir schon, aber unser megageiler-supertoller Blog ist weder angefangen noch fertig. Wir sind aber frohen Mutes, ihn bis zum Start halbwegs fertig zu haben. Bis dahin könnt ihr uns auf Facebook finden.

Wie es weiter geht, erfahrt ihr hier bei uns im Blog. Also bei Interesse, bleibt dran. Vielleicht infiziert das Reisefieber bald auch Euch.